kolberg+stern in Zusammenarbeit mit Michael Schneider präsentieren das Programm

invisible dark matter

Die Premiere war am Samstag, 28. Februar 2015 in der Black Box des cuba , Münster.

Foto: Ralf Emmerich

In dieser Produktion dreht sich Alles um die Dunkle Materie, die nicht nur den Kosmos, sondern auch das ganz alltägliche Leben im Innersten zusammenhält. Garantiert experimentell-süffige Musik und melancholisch-schöne Songs frei nach diversen amerikanischen Dichter_innen zu surrealen Live-Videoprojektionen.

Die unsichtbare schwarze Materie, schreibt der amerikanische Lyriker Frederick Seidel im gleichnamigen Gedicht, ist das, „woraus wir nicht sind und was mir Angst macht“. Das Rätsel ihrer Existenz ist bisher nicht gelöst, doch scheinbar ist sie genau das, was die Welt im Innersten zusammenhält. In diesem ca. 60-minütigen audiovisuellen Projekt steht die dunkle Materie für die nicht sichtbaren Kräfte, die unser Leben lenken: Die Schwerkraft und die Liebe, die Sehnsucht und die (Un-)Endlichkeit.

Foto: Ralf Emmerich

Eine handverlesene Auswahl aus der Schatzkiste amerikanischer und englischer Lyrik verwandelt sich in melancholisch-schöne Songs und webt ein Netz zwischen dem Mikrokosmos des menschlichen Alltags und dem großen Ganzen. Das musikalische Spektrum vereint Sprechgesang und melodische Bögen, Jazzballade und Geräuschkaskade, harten Groove und schwebenden Sound.

Gitarrist Michael Kolberg und Sängerin Anna Stern agieren vor einem sich bewegenden Hintergrund und sind dabei Teil des „Bildes“: Michael Schneider bestückt ein Aquarium auf der Bühne mit Objekten und Substanzen, die in der Vergrößerung der Live-Projektion schwerelos und magisch verfremdet erscheinen und den Texten eine weitere Deutungsebene hinzufügen.

frei nach Gedichten von e.e. cummings, Frederick Seidel, Anne Sexton und Dylan Thomas und mit Texten von kolberg+stern

mit Michael Kolberg (Gitarren), Anna Stern (Gesang) und Michael Schneider (Live-Videoprojektion)

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